"Der Winter"
Der Winter ist die Jahreszeit,
wo wir normalerweise frieren
und rutschen, nämlich dann, wenn´s schneit.
Da kann man schon den Halt verlieren.
Die meisten Felder liegen kahl,
gepflügt wird heute nicht mehr immer,
beim Weizen sieht man dann schon ´mal
´nen hauchzart leichten, grünen Schimmer.
Früh sind die Äcker meist bereift,
der Winterraps steht steif gefroren,
dem Ast, den man zufällig streift,
geht so das letzte Laub verloren.
Bald ist das Land vom Schnee bedeckt
dann liegt er schwer auf allen Fluren,
zum Salzstein kommt das Wild und leckt,
das sieht man klar an dessen Spuren.
Dem Wild steht eine schlechte Zeit
bevor. die Jäger müssen´s füttern,
verhindern damit sehr viel Leid
bei werdenden und echten Müttern.
Doch and´rerseits ist´s für die Jagd
die Hochzeit, es wird viel geschossen.
Von einem, dem so was behagt,
wird´s in der Wirtschaft gern genossen.
Geräusche von seltsamer Art
sind es, die nun die Wälder prägen:
Man ahnt, wer da mit wem sich paart
beim Lockruf großer Motorsägen.
Die Sägen sind des Försters Stolz,
man kann sie ständig laufen lassen.
und bald liegt da ein Haufen Holz,
so groß, man kann ihn nicht verpassen.
